Slovenský klub švajčiarskych salašníckych psov

Handbuch zur Ausstellung

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Sind Sie neu auf Ausstellungen?

Würden Sie es gerne ausprobieren?

Wissen Sie, wie man das macht?

Das ist ganz einfach. Füllen Sie das Anmeldeformular für die Ausstellung Ihrer Wahl aus. Für die Schweizer Sennenhunde gibt es Klub- und Spezialausstellungen, wo man diese Rassen kennen lernen kann.
Schicken Sie das Anmeldeformular zusammen mit einer Kopie der Ahnentafel des Hundes und einer Kopie des Zahlungsnachweises /Kontonummer siehe Ausstellungsordnung/ an die in der Ausstellungsordnung angegebene Adresse.

Falls Sie nicht daran interessiert sind, Ihren Hund auszustellen, können Sie die Ausstellung auch als Zuschauer besuchen.

Ein paar Hinweise und Tipps für den Fall einer Showpremiere:

  • Zunächst einmal sind Sie der Besitzer eines Hundes/einer Hündin mit Stammbaum /PP/
  • das Bewerbungsformular ausfüllen und die erforderlichen Unterlagen an die im Bewerbungsformular angegebene Adresse senden
  • Kopie der PP des Hundes, Kopie des Zahlungsnachweises

Im Anmeldeformular tragen Sie die erforderlichen Daten ein und wählen die Klasse, in der Sie den Hund ausstellen wollen, je nach Alter des Hundes

Welpenklasse: von 3 – 6 Monaten
Klasse für Jugendliche: von 6 – 9 Monaten
Junge Klasse: von 9 – 18 Monaten
Mittlere Klasse: von 15 – 24 Monaten
Offene Klasse: ab 15 Monaten
Arbeitsklasse: ab 15 Monaten – vorbehaltlich des Bestehens eines Leistungstests
Championklasse: ab 15 Monaten – Bedingung ist der Erwerb des Championtitels /außer JCH-
                                                     Juniorenmeister/
Ehrenklasse: ab 15 Monaten
Veteranenklasse: ab 8 Jahren

1. Ausbildung

Die Vorbereitung auf den Wettbewerb im Ausstellungsring sollte früh im Leben des Hundes beginnen.
Da Ihr Hund später gerne im Ring vorgeführt werden soll, müssen Sie dafür sorgen, dass er auch Spaß an der vorherigen Ausbildung hat.

Das Training sollte eher ein Spiel sein und den Hund auf keinen Fall überfordern. Trainieren Sie nur so lange, wie der Hund am Training interessiert ist, und seien Sie sich bewusst, dass diese Zeit von Tag zu Tag variieren kann /bei Welpen 10-15 Minuten in Form eines Spiels, mit der Zeit kann man ein paar Minuten mehr hinzufügen/. Es ist ratsam, in einer belebten Umgebung zu trainieren, die die Bedingungen einer Ausstellung simuliert.
Im Erwachsenenalter genügen gelegentliche Übungen zur Auffrischung des Gedächtnisses.

Es ist ratsam, Ihren Hund in einem jüngeren Alter anzumelden und zu versuchen, in der Welpen- oder Jugendklasse auszustellen, die für Hunde im Alter von 3-6 oder 6-9 Monaten gedacht ist.
Hier steht noch nicht viel auf dem Spiel, daher ist es die perfekte Gelegenheit, um zu testen, ob Sie Ihren Hund ausreichend trainiert haben.

Ein weiterer wichtiger Teil der Ausbildung ist die Fellpflege. Der Hund sollte sauber und gestriegelt zur Ausstellung kommen. Das Baden liegt im Ermessen des Besitzers, aber wir raten davon ab, kurz vor der Ausstellung zu baden. Welpen sind von klein auf an sanftes Kämmen und Streicheln gewöhnt, da Welpenhaar nicht so viel Pflege benötigt wie das reife Fell eines erwachsenen Hundes.
Bei einem erwachsenen Hund berücksichtigen wir den aktuellen Zustand des Fells, bei Hündinnen kann das Schuppen zu einem schlechten Zustand und Fellverlust führen. Bei kurzhaarigen Schweizer Rassen ist die Pflege einfach, bei langhaarigen Rassen erfordert sie ein gründliches Kämmen und eine sanfte Korrektur des Trimmens der Pfoten in eine runde Form.

2. Umgang mit dem Hund

Denken Sie daran, dass ein Hund im Ausstellungsring Selbstvertrauen und eine starke Persönlichkeit ausstrahlen sollte.
Fördern Sie dies von Anfang an, indem Sie sein Selbstvertrauen und seine Persönlichkeitsstärke bei jeder Gelegenheit bestärken. Schenken Sie ihm stets Vertrauen in seine Fähigkeiten und sparen Sie nicht mit Lob und Belohnungen.

Sie würden nicht glauben, wie sehr ein Hund auf diese Weise beeinflusst werden kann. All dies bedeutet natürlich nicht, dass Sie Ihrem Hund jede Indiskretion verzeihen. Lassen Sie ihn freundlich, ruhig, aber konsequent wissen, was er tun kann und was nicht. Gewalt ist verboten, weil dadurch das Vertrauen des Hundes in Sie gebrochen würde und das darf nicht passieren. Denn gegenseitiges Vertrauen zwischen Aussteller und Hund ist die Voraussetzung für eine erfolgreiche Zusammenarbeit im Ausstellungsring. Überfordern Sie Ihren Hund nicht und schränken Sie seine Aktivitäten nicht mehr als nötig ein.

3. Einstellung

Eine der ersten Übungen, mit denen Sie bei einem Welpen beginnen können, ist die Körperhaltung. Im Idealfall kann der Züchter sogar schon mit dem Training der Ausstellungshaltung beginnen, d. h. die Welpen in die für die Rasse erforderliche Position im Ring bringen, bevor er sie an ihre neuen Besitzer übergibt.

Halten Sie den Kopf des Welpen sanft mit einer Hand und passen Sie die Haltung der Vorderbeine an.
Bringen Sie dann die Gliedmaßen des Beckens in die richtige Haltung, indem Sie mit der anderen Hand den Po des Hundes zwischen den Hinterbeinen abstützen. Stellen Sie schließlich die Haltung jeder einzelnen Gliedmaße ein, bis sie korrekt ist. Halten Sie Kopf und Schwanz in der von der Norm geforderten Position.

Wenn Sie den Hund dazu bringen wollen, frei in einer erlernten Position zu stehen, brauchen Sie zunächst etwas, das seine Aufmerksamkeit erregt.
Das „Etwas“ muss extrem verlockend sein – sonst wird der Hund nicht tun, was Sie wollen.
Versuchen Sie herauszufinden, auf welchen Reiz hin der Hund bereit ist, „zu stehen“. In den meisten Fällen handelt es sich um ein Leckerli, das der Hund aber natürlich nur im Training und dann im Ring erhält. Es kann aber auch ein kleines Spielzeug sein, das er besonders gerne mag.

Natürlich kann man ihm das auch nur geben, wenn er lange genug in der richtigen Einstellung bleibt. Tragen Sie kleine Leckereien während des Trainings immer in der gleichen Tasche mit sich. Ihr Hund wird sehr schnell verstehen, dass er sich für eine bestimmte Tasche interessiert, sobald sich Ihre Hand ihr nähert. Er wird Sie aufmerksam beobachten – und genau so wird er später im Ring vor dem Richter auftreten.

Standard posture for an adult dog – correct  – forelimbs point perpendicular to the ground, all limbs are covered, back is straight, head raised and tail free

Die Haltung des Hundes – falsch

Hunde im Kreis:

Präsentation der Hunde in Paaren:

4. Zähne

Trainieren Sie das Zeigen der Zähne vom Welpen an. Das Training findet in Form eines Spiels statt, für das es eine Belohnung gibt. Die Zähne können in sitzender oder stehender Position gezeigt werden. Fassen Sie die Schnauze des Hundes mit beiden Händen und heben Sie die Lefzen des Hundes vorsichtig von links und rechts an. Schließlich zeigen Sie den Biss, der nach der Norm /see scherenförmig sein sollte. Bilder/

5. Bewegung

In der Bewegung zeigt sich der Hund in einem anmutigen Trab. Es ist sehr wichtig, das Tempo des Hundes an das des Hundeführers anzupassen. Es ist unerwünscht, wenn der Hund galoppiert oder springt.
Bringen Sie ihm immer wieder auf spielerische Weise und nur mit sanfter Leine bei, mit erhobenem Kopf neben Ihnen zu laufen, ohne zu ziehen.

Es ist kein Zufall, dass ich hier die Betonung auf das Wort „sanft“ lege. Selbst im Kreis erleben wir manchmal etwas, das an Stolz grenzt. Sobald Sie und Ihr Hund diesen Teil des Trainings gemeistert haben, sollten Sie damit beginnen, Haltung und Bewegung zu kombinieren – ähnlich dem, was später im Ring verlangt wird. Augenkontakt zwischen Hund und Hundeführer ist erwünscht.
Der Hundeführer muss auch die Anweisungen des Schiedsrichters befolgen. Im Ring präsentieren sich die Hunde im Trab. Individuell ist es möglich, bis zu demonstrieren:
„Dreieck“ – der Richter beurteilt den Hund von jeder Seite
„These“ – die Bewegung wird ähnlich wie das „Dreieck“ beurteilt
„i’s“ – ermöglicht es, die Bewegung des Hundes von vorne und von hinten zu beurteilen

Beginnen Sie aber erst, wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihr Hund beide Übungen einzeln beherrscht, sonst könnten Sie ihn verwirren.

6. Externe Bedingungen

Die Umstände, unter denen Hundeausstellungen abgehalten werden, können sehr unterschiedlich sein. Sie können drinnen oder draußen stattfinden (bei unangenehmer Hitze, bei kaltem Wetter, sogar bei Regen).

Der Boden in der Halle kann glatt oder mit Teppich ausgelegt sein. Draußen gibt es Kreise auf kurzgeschnittenem oder zertrampeltem Rasen, aber auch auf Asphalt und Beton.

Die Atmosphäre in der Halle ist oft sehr geschäftig. Draußen kann es bei starkem Wind zu ungewöhnlich störenden Geräuschen kommen, wie z. B. das Fallen von Orientierungspunkten oder das Flattern von Segeltüchern.

Ihr Hund sollte sich so schnell wie möglich an all diese Umstände gewöhnen.
Bereiten Sie sich darauf vor, es unter verschiedenen Bedingungen zu zeigen. Nehmen Sie Ihren Hund so oft wie möglich mit in die Stadt oder zum Bahnhof, um ihn an andere Situationen und an das Autofahren zu gewöhnen.

Aber auch hier sind „Schocktherapien“ nicht erwünscht. Gewöhnen Sie ihn langsam an alles und steigern Sie die Anforderungen schrittweise.

Vergessen Sie nie, Ihren Hund ständig zu loben und zu ermutigen. Das Vertrauen, das er nach und nach zu Ihnen aufbauen wird, ist absolut notwendig und wird ihm helfen, die Angst oder Unsicherheit zu überwinden, die in solchen Extremsituationen ganz natürlich ist. Mit Ihrer Unterstützung wird er alles ohne Probleme bewältigen können.

Wenn Ihr Hund dann im Laufe der Zeit alles gelernt hat, was er in Zukunft brauchen wird, wäre es ratsam, alles „in echt“ auf einer echten Ausstellung auszuprobieren.

7. Was sollte man zur Ausstellung mitbringen?

  • Nachweis der Herkunft des Hundes /PP/
  • Impfausweis oder Heimtierpass – mit gültigen Impfungen!
  • Eintrag Ausstellungsblatt
  • Taschen für Hundekot
  • Vorführhalsband oder -leine /Vorführhalsband, oder Nylon oder Lederset…/ nicht geeignetes normales Halsband und Leine, an denen Sie Ihren Hund ausführen
  • Hilfsmittel für die Fellpflege
  • Wasserschale
  • Lohnkürzungen

Zubehör für zusätzlichen Komfort:

  • Decke, eventuell eine faltbare Nylontasche für den Hund
  • Klappstuhl für den Besitzer
  • Kamera für die Dokumentation der Leistungen des Hundes
  • und nicht zuletzt – gute Laune!

Viel Glück und viel Erfolg wünscht Ihnen

Mgr. Nikoleta Sandtner
SKŠSP-Präsident 2011 – 2014

•    thanks for the cooperation in the preparation of the exhibition manual goes to:
     Adriana Jergušová und Zuzana Pirošková